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Rauenberg - Weinstadt

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Stadtinfo

Rauenberg

Ort Rauenberg

Blick auf Rauenberg

Im Jahre 1303 wurde der Ort Rauenberg erstmals urkundlich in der Form Ruhenberg/Ruchemberg erwähnt.

Damals verkauften Konrad und Engelhard von Winsperg (Weinsberg) alle ihre Rechte an König Albert (Albrecht).

Bewiesen ist jedoch, dass schon einige Jahrhunderte vorher eine Wohnsiedlung bestand, was Ausgrabungen im 21. Jahrhundert eindrucksvoll beweisen.

Sensationell sind die beiden - mit ca. 30 Millionen Jahren - weltweit ältesten Kolibri Fossilien als prähistorische Fundstücke im Jahre 2004 in der Tongrube "Unterfeld".

Ortsherrschaft

Brunnen in Rauenberg

Um 1400 wurde das alte Rauenberg als Wohnplatz aufgegeben und Wedersweiler nahm den Namen Rauenberg an.

1390 gab Erzbischof Konrad von Mainz den Herren von Hirschhorn Rauenberg zu Lehen. Die Bischöfe von Speyer konnten in Rauenberg nur nach und nach Fuß fassen.

Ein wesentlicher Schritt wurde 1537 getan, als Bischof Philipp II. den helmstädtischen Anteil am Ort durch Kauf erworben hatte. In der Folge stand die Ortsherrschaft zu einem Drittel dem Bischof von Speyer und zu zwei Dritteln den Junkern von Dahlheim zu.

Im Wege der Erbfolge erscheint dann Kaspar Heinrich von Wellwarth. Er erließ 1631 eine Dorfordnung, die heute im Winzermuseum ausgestellt ist. Oberst Kaspar Bamberger, Kommandant von Philippsburg, besetzte 1639 kurzerhand Rauenberg. Bischof Philipp Christoph zu Speyer zog 1645 Bambergers Besitz ein.

Doch die Wellwarths erreichten Wiedergutmachung ihrer Rechte und machten 1657 die Junker von Jaxtheim (Jagstheim) zu ihren Nachfolgern.

Später erwarb Bischof Johann Hugo von Orsbeck - zugleich Erzbischof von Trier - die Dahlheimischen zwei Drittel von Rauenberg.

Dieser Anteil am Ort war aber nach wie vor eingebunden in die Ritterschaft der Schwaben, Kanton Kraichgau.

Ein Hirschhorner Anteil war um 1416 kurzfristig an die Kurpfalz verpfändet.

Das Hochstift erwarb 1677 adlige Anteile zu einem hohen Preis, weil man sonst einen Verkauf an die Kurpfalz befürchtete.

Amtszuständigkeit

Eisenbahndenkmal

1720 wurde das Lager des Amtes Rotenberg nach Rauenberg verlegt und nach Fertigstellung des Rauenberger Schlosses (1739) auch der Amtssitz.

Es war aber weiterhin das "Rotenberger Amt". 1797 kam man zum Oberamt Kislau. Im Jahre 1803 wurde das Hochstift Speyer als Staat aufgelöst und ging im Großherzogtum Baden auf. Rauenberg kam damit unter badische Landeshoheit.

Die Säkularisation von 1803 beendete die Herrschaft der Kirche, führte zur Auflösung fast aller Klöster und hat die politische und kulturelle Landschaft nachhaltig umgestaltet.

Ab 1810 wurde - wie auch für Malschenberg und Rotenberg - das Amt Wiesloch zuständig. Dieses Amt ging 1938/39 im ehemaligen Landkreis Heidelberg auf. Seit 1.1.1973 besteht Zugehörigkeit zum Rhein-Neckar-Kreis.

Sehr eindrucksvoll, mit einem würdigen Festakt, einem historischen Markt und einem großartigen Festzug haben die Rauenberger im Jubiläumsjahr 2003 auf ihre 700-jährige Geschichte seit der ersten urkundlichen Erwähnung zurück geblickt.

Rauenberg und die Gemeindereform 1972

Rauenberger Kreisel

Nicht ganz störungsfrei, dennoch auf freiwilliger Basis, wurde 1972 die Gemeindereform abgewickelt. Rotenberg (1.1.) und Malschenberg (1.4.) fusionierten mit Rauenberg.

Beim Zusammenschluss zählten die drei Orte knapp 6.000 Einwohner, heute sind es rund 8.000. In Auswirkung der Reformbestrebungen wurde man auch Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes "Rauenberg" dem noch die Gemeinden Malsch und Mühlhausen angehören.

Beinahe 20.000 Menschen leben im Verbandsgebiet. Schon frühzeitig wurde ein gemeinsamer Flächennutzungsplan aufgestellt.

Rauenberg wurde nicht etwa wegen seiner Einwohnergröße die Stadtrechte übertragen.

Dies hat vielmehr einen historischen Hintergrund. Der heutige Stadtteil Rotenberg war seit 1338 im Besitz der Stadtrechte. Kaiser Ludwig von Bayern hatte damals das Recht verliehen. 1975 lebten die zwischenzeitlich erloschenen Rechte wieder auf und gingen von Rotenberg auf die neue Einheitsgemeinde über.

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